GALERIE IM ERSTEN STOCK
Die Ausstellung in dieser Form ist bereits eine liebgewordene Tradition geworden. Die Zeiten ändern sich – auch bei Rotkäppchen – aber wir fünf werden in humoriger Weise das Märchen weiterleben lassen.
Frau Inge Sacher nähte eine Unzahl von roten Kappen, die die Besucher während der Ausstellung aufsetzen konnten, aber auch für eine Spende (rote Kappen für Rote Nasen) mit nach Hause nehmen konnten.
_____________________________________________________________________________________________________
3
Bilder und Keramikskulpturen von Künstlern der Galerie sowie Malen vor Ort von Christa Klinger und Ilse Mayer.
_______________________________________________________________________________________________________
Wie jede andere „Ware“ auch hat Kunst ihren Preis. Wovon ist der Preis für ein Kunstwerk überhaupt abhängig? Liegt doch der Wert eines Werkes immer und einzig im Auge des Betrachters. Der Käufer zollt Respekt für den Schaffensprozess. Die Galerie entschließt sich, im Einklang mit den Künstlern zum „½ Preis“.
____________________________________________________________________________________________________________
Langer zeigt Akte in unterschiedlicher – geradezu x-beliebiger Form: gezeichnet, gemalt, abstrahiert, abstrakt oder gegenständlich-naturgetreu. Ob einzelne Körperteile, Bewegungen oder Schatten, immer ist es das Menschliche, das ins Blickfeld rückt.
______________________________________________________________________________________________________________
6
Die Künstlerin ist Kosmopolitin – sowohl in ihrem beruflichen Leben als auch in ihrem künstlerischen Werdegang. Aus dem Intellekt motivierte Kompositionen zeugen in Farbgebung und Gestaltung der Oberfläche zugleich von hoher Sensibilität. So ist ihr die österreichische Landschaft ebenso vertraut wie die belgische Nordküste, als Quelle der Inspiration fließen aber auch Eindrücke ihrer Reisen mit ein. Zuletzt nach Indien und China.
_______________________________________________________________________________________________________________
Basis Lackners künstlerischer Arbeit ist die Anfertigung von Schmuck aus Gold, Silber und Edelsteinen. Seit 1999 entstehen so genannte „Niellies“, eine von Lackner selbst entwickelte Kombination aus Schmuck und Grafik.
Dazu wird eine Ätzradierung auf einer Silberplatte nach dem Druck der Radierung mit Niello (einer grauschwarzen Metalllegierung) gefüllt, eingeschmolzen und anschließend zu Schmuck weiterverarbeitet.
Motive und Formen, die dabei zum Ausdruck kommen, sind abstrakt-geometrisch dann wieder naturalistisch. In ihrem steten Wechseln und Sich-Überschneiden sind sie eine dreidimensionale Hommage an die von Lackner zutiefst geschätzte Klezmermusik, die als ein authentischer Ausdruck des Lebens mit allen Sonnen- und Schattenseiten den steten Wechsel zwischen Freude und Leid zum Ausdruck bringt.