16. 11. 2011

“KOPF  ÜBER”

Bilder: Christa Klinger und Ilse Mayer

Keramikskulpturen: Astrid Sänger, Barbora Slivova, Sonja Krainz und Otakar Sliva

Astrid Sänger: Mich interessiert die perspektivische Verzerrung und die damit verbundene Bedeutungsänderung. Meine Figuren sollen durch ihren Symbolgehalt nachdenklich stimmen oder einfach spaßmachen.  Otakar Sliva: Mein Interesse gilt dem Modellieren mit Paperclay, den ich mit Metallteilen kombinieren kann. Ich brenne die Keramik Raku oder in Holz- und Gas-befeuerten Öfen. Außerdem dem  künstlerischen Bearbeiten von Holz und Kalkstein. Die Figuren von Mensch und Tier haben meist symbolischen Charakter, teils aus der griechischen Mythologie inspiriert. Barbora Slivova: setzt sich in ihrer Kunst mit dem weiblichen Körper auseinander. Jede Frau ist eine Göttin, sie sollte ihren Körper akzeptieren und ihre eigene Schönheit finden.  Sonja Krainz: die grundsätzlich positive Weltsicht ist in ihren Werken zu erkennen. Darstellung von weiblichen Torsi in abstrakter, besinnlicher und witziger Form sind wesentlicher Bestandteil ihres Werks.  Ilse Mayer:kam über das Zeichnen zum Malen. Noch heute gilt ihre Liebe dem Bleistift und der Grafik; aber auch die Freude sich mit Farben auszudrücken, ist in ihren Bildern zu spüren.  Christa Klinger: seit 1997 Galeristin in Mödling. Ihre Bilder sind Träger einer Geschichte, die nicht rein äußerlich illustriert, sondern auf den wesentlichen Kern reduziert werden.

Christa Klinger und Ilse Mayer sind Gründungsmitglieder der Künstlervereinigung ASPEKT und des Kunstvereins JETZT

Christa Klinger ist seit 2010 Mitglied der Berufsvereinigung Bildender Künstler Österreichs

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15. und 16.10.2011

Künstler der Galerie und die Künstlergruppe JETZT stellen sich vor

Tage der offenen Ateliers

www.kulturvernetzung.at ……….www.kunst-jetzt.at

Ilse Mayer und Christa Klinger arbeiten an neuen Bildern.

Ein Projekt der Kulturvernetzung NÖ

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07.07.2011

ZU CARNUNTUM 4011

Künstlergruppe JETZT

Die Auseinandersetzung mit der Frage, was eines Tages von unserer „materialistischen“ Gesellschaft übrig bleibt – „Was wird eines Tages an Wert gewinnen?“ – inspirierte die Künstler der Gruppe JETZT zu einer vertiefenden Aufbereitung des Themas.

Diese Begleitausstellung lädt nun auch Besucher der Galerie ein, den Zeitgeist – und vielleicht auch sich selbst – zu hinterfragen.

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06.04.2011

lovers in the subway

face to face

Christine Todt

Dieses internationale Projekt entstand in verschieden multikulturellen Weltmetropolen in einem Zeitraum von 4 Jahren. Man kann auf den Fotos nicht erkennen um welche Städte es sich handelt. Menschen werden aus der Anonymität der Menge herausgeholt, es wird nicht nach Außergewöhnlichem Ausschau gehalten, sondern nach Durchschnittsmenschen. Nationale und gesellschaftliche Grenzen werden verwischt. Der Focus gilt Personen, welche durch ihre individuelle Körpersprache und durch ihren Gesichtsausdruck interessant sind. Die Arbeiten entstanden in New York, Lissabon, München, Stockholm, Belfast, Dublin, Prag, Wien, Bangkok, Saigon, Rom, Budapest, Hamburg, London und Paris und zuletzt wieder in New York.

Daraus resultierend entstand eine fotorealistische Grafikserie, welche Fotoinhalte aufgreift und zu Bildkompositionen verarbeitet. Das Arbeiten mit Leerstellen auf dem Papier verleiht den Arbeiten Transparenz. Die Personen rücken in den Vordergrund, der Hintergrund befindet sich in einer unbekannten schemenhaften Grauzone.